19 Aug 2021
August 19, 2021

Leichter Entscheidungen treffen

In 7 Schritten leichter Entscheidungen treffen

In diesem Blog erfährst Du wie Du anhand von 7 Schritten leichter Entscheidungen treffen kannst.

Hör Dir jetzt den Podcast zum Blog an:

Jeden Tag müssen wir Entscheidungen treffen.
Oft machen wir das auch ganz schnell und unbewusst.
Wir entscheiden darüber was wir essen, welchen Pullover wir anziehen, ob wir zum Sport gehen und vieles mehr.

Es sind oftmals ganz banale Entscheidungen, die uns nicht schwerfallen und die wir ganz unbewusst und innerhalb von Sekunden treffen.
Aber dann gibt es eben auch mal andere Entscheidungen im Leben, die sogenannten Lebensentscheidungen.

Lebensentscheidungen fallen uns oftmals schwer

Vielleicht fühlt sich deine Beziehung nicht mehr so gut an und natürlich fällt es dir schwer die Entscheidung zu treffen, den Partner zu verlassen.

Oder aber du fühlst dich in deinem Job nicht mehr so wohl und hast das Gefühl da ist irgendwie noch mehr, das kann noch nicht alles gewesen sein.
Vielleicht möchtest du dich verändern, aber eigentlich verdienst du ja so gut und solltest dich nicht beklagen.
Kennst du diese Gedanken?
Andere wünschen sich vielleicht deinen Job und so sind wir hin- und hergerissen zwischen unseren Gedanken und unseren Gefühlen.

Oftmals warten wir bis der Leidensdruck zu groß ist

Du bist verunsichert und weißt nicht, ob es das Richtige ist, was du tust und deshalb wartest du lieber bis der Leidensdruck noch größer wird und du es einfach irgendwann nicht mehr ertragen kannst.
Du triffst erst dann die Entscheidung, obwohl sie schon viel früher fällig war.

Um dir die Entscheidungsfindung leichter zu machen, möchte ich dir 7 Schritte vorstellen, die dir dabei helfen sollen, besser Entscheidungen zu treffen.

Was enthält eigentlich das Wort Entscheidung?

Die Silbe Ent- sagt schon aus, dass etwas getrennt oder entzweit wird.
Das Wort Scheidung ist gleichzusetzen mit dem Wort Trennung.
Du trennst dich also mit der Entscheidung von etwas, von einem Gedanken, von einer Idee, einem Job, einer Person oder einer Möglichkeit.
Vielleicht fällt es uns deshalb so schwer.

Wie kannst du leichter eine Entscheidung treffen?

Beginnen wir bei Schritt 1:

Schreib mal eine Pro- und Contra-Liste!
Schreib einfach alles auf was für und was gegen die Entscheidung spricht.

Im 2. Schritt erweiterst du Schritt 1:

Zeige deine Pro- und Contra-Liste einer vertrauten Person und lass die Liste von ihr ergänzen!
Du bist bestimmt in deinem Denkmuster gefangen und wenn jemand von außen auf deine Liste schaut, fallen ihm bestimmt noch ganz andere Dinge ein, die du noch gar nicht gesehen hast.

Im 3. Schritt empfehle ich dir mit anderen Menschen über deine Situation zu sprechen.

Du erhältst andere Sichtweisen und kannst dir am Ende aus allen Sichtweisen einen eigenen Schluss ziehen. Mir hilft es immer sich auszutauschen und andere Meinungen zu hören.
Allerdings mache ich das nicht mit unendlich vielen Personen, sondern mit einem ausgewählten Personenkreis.
Du wirst für dich feststellen, wann du genügend Betrachtungsweisen gehört hast, um eine abschließende Entscheidung treffen zu können.

Beim 4. Schritt frage dich:

Was kann passieren, wenn ich feststelle, dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe.
Ist das tatsächlich so schlimm?
Das ist für mich eine ganz entscheidende Frage. Mach dir mal wirklich Gedanken darüber.
Meistens ist es gar nicht so schlimm, wie wir denken und wenn wir uns das bewusst machen, dann fällt uns die Entscheidung auch meist schon viel leichter.

Im 5. Schritt geht es darum, dass du dir mal ganz bewusst machst, dass du immer wieder neue Entscheidungen treffen kannst.

Das heißt nur weil du die Entscheidung getroffen hast, ist das nicht das Ende von allem.
Es geht immer weiter und du kannst deine Entscheidung ja auch wieder ändern bzw. dich wieder neu entscheiden.
Wenn du dich zum Beispiel für einen neuen Job entschieden hast, musst du dort nicht bleiben.

Du kannst ihn auch wieder verlassen oder vielleicht kann deine Entscheidung sogar rückgängig gemacht werden.
Als ich damals bei der Polizei gekündigt habe, habe ich vorher viele Gespräche geführt.
Zum Beispiel mit dem Personal Abteilungsleiter.
Er hat mir die Möglichkeit gegeben, dass, wenn meine Pläne nicht so laufen sollten, wie ich mir das vorstelle, ich 1,5 Jahre nach der Kündigung die Möglichkeit habe, wieder zurückzukommen.
(Dich interessiert meine Geschichte vom Beamtentum in die Selbständigkeit? Dann hör Dir diesen Podcast an: Tanzende Träume!)
Das hat mir damals ein gutes Gefühl gegeben, obwohl ich innerlich wusste, dass ich nicht zurückkommen werde.
Es gibt bestimmt Möglichkeiten, du musst nur nach Möglichkeiten und Wegen für dich suchen.

Im nächsten Schritt geht es darum darüber nachzudenken, welche Alternativen du hast.

Das ist ein wichtiger Punkt, um sich bewusst zu werden und zu fragen, ob du so wie bisher überhaupt weitermachen willst.
Ist es überhaupt eine Möglichkeit die Situation nicht zu verlassen?
Vergiss dabei nicht:
Auch wenn du nichts änderst, hast du eine Entscheidung getroffen.

Im 7. Schritt möchte ich dich auffordern auf dein Bauchgefühl zu hören.

Deine Intuition sagt dir so viel.
Fühl mal bewusst in dich hinein und frage dich: „Wie geht es mir mit den Möglichkeiten der Entscheidung?“
Versuch dabei deine Ängste außen vor zu lassen.
Denn deine Ängste stehen dir hier nur im Weg und blockieren dich.

Als ich meinen Polizeiberuf damals aufgegeben habe, hatte ich natürlich auch Existenzängste.
Und wahrscheinlich haben sie mich lange davon abgehalten diesen Weg zu gehen.

Claudia Daniels

Anleitung zum Glück

Aber auch als ich den Schritt gewagt habe, waren sie da.
Wenn ich mich von meinen Ängsten hätte leiten lassen, dann hätte ich heute nicht mein Tanzstudio.

Was sagt dir dein Bauchgefühl grundsätzlich, wenn du deine Ängste außen vor lässt.
Deine Intuition ist meistens richtig.
Vertrau darauf und glaube an dich!

Ich fasse noch mal die 7 Schritte für eine leichte Entscheidung zusammen:

1. Schritt: Schreibe eine Pro- und Contra-Liste!
2. Schritt: Zeige die Liste einer vertrauten Person und lass die Liste von ihr ergänzen!
3. Schritt: Tausche dich aus! Sprich mit anderen Menschen!
4. Schritt: Frage dich: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Ist das wirklich so schlimm?
5. Schritt: Mache dir bewusst: Deine Entscheidung ist nicht das Ende. Du kannst dich immer wieder neu entscheiden!
6. Schritt: Welche Alternativen hast du? Gibt es überhaupt Alternativen?
7. Schritt: Höre auf dein Bauchgefühl und vertraue!

Ich wünsche dir jetzt ganz viel Erfolg!
Ich hoffe, dass dir meine Tipps helfen und du sie gut für dich anwenden kannst.
Gib mir gerne ein Feedback dazu!

Wenn du Unterstützung bei Lebensentscheidungen brauchst, kannst du dich gerne bei mir melden.
Ich helfe dir sehr gerne!

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Deine Claudia

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